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19 April 2006

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07 August 2006

Indirekte Drohung

Indirekte Drohung, indirekte Auftragserteilung

Direkte Drohungen sind dumm. Man sagt nicht, ich werde dich umbringen. Das wäre ja eine Drohung, die in westlichen Staaten strafrechtlich verfolgt werden kann. Neinnein, sowas macht man nicht. Eine indirekte Drohung reicht. Die ist auch nicht so leicht zu verklagen und zu verfolgen.

So bekam der Betreiber von littlegreenfootballs nicht die Nachricht „Ich schneide dir den Hals ab“, sondern

„Ich freue mich auf den Tag, an dem euch Schweinen der Hals abgeschnitten wird.“ (1)
Eine Drohung? Ach nein, ist nur so ein Wünschlein. Soll man sowas für gefährlich halten?

Auch Ahmed Akkari, Imam und Spezialist für Karikaturen aus Dänemark, sagte nicht, „den Naser Khader jagen wir in die Luft“ oder „dem schicken wir ein Kommando vorbei“, sondern
„Wenn der eines Tages Minister für Immigration oder Integration wird, sollte dann nicht einer zwei Leute hinschicken, um den und das Ministerium in die Luft zu jagen?“ (2)
Eine Drohung? Ach nein, das war nur ein Witzlein, sagte Akkari. Soll man das ernst nehmen?
Naser Khader lebt seither unter Polizeischutz.

Die indirekte Methode hat Tradition. Schon der Islam-Erfinder Mohammed fragte
„Wer wird für mich mit diesem Schurken fertig?“
als ihm ein alter Mann auf den Nerv ging mit seinen Gedichten. (3)
Ein Witzchen? Ein Wünschlein? Es fand sich der eifrige Moslem, der Mohammeds indirekten Auftrag richtig verstand und hin ging und den Alten umbrachte. Die nächste Kritikerin auch gleich.

Es braucht keinen direkten Auftrag, keine direkte Drohung. Es reicht, etwas in die Luft zu setzen.

Ein Eifriger wird die indirekte Drohung, den indirekten Auftrag (4) verstehen.


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(1) “I look forward to the day when you pigs get your throats cut.” Link von Pajamasmedia (Das email liess sich zu Reuters zurückverfolgen.)
(2) "If one day he should become minister for immigrants or integration, shouldn't one then send over two guys to blow up him and his ministry?" Link von Michelle Malkin
(3) „Abu Afak, ein Mann sehr hohen Alters, wurde umgebracht, weil er Anekdoten über Muhammad verfasst hatte. Salem ibn Omayr tötete ihn auf Geheiß des Propheten, der zuvor die Frage gestellt hatte: „Wer wird für mich mit diesem Schurken fertig?“ Die Ermordung eines so betagten Mannes bewegte Asma bint Marwan dazu, respektlose Worte über den Propheten zu äußern. Dafür wurde auch sie mit dem Tode bestraft.“ (aus: Ali Dashti: 23 Jahre – Die Karriere des Propheten Muhammad, Verlag Alibri, Aschaffenburg 2003, S. 161) zitiert bei Mekkaecke
(4)Khamenei, der oberste geistliche Führer des Iran, sagte: „Die Christen und Juden sagen: ‚Du sollst nicht töten!’ Wir sagen, dass das Töten einem Gebet gleichkommt, wenn es nötig ist. Täuschung, Hinterlist, Verschwörung, Betrug, Stehlen und Töten sind nichts anderes als Mittel für die Sache Allahs!"
(gleichlautend geäußert von Mohammed Nawab-Safavi in "Dschame'eh va Hokumat Islami" Teheran 1985, 2. Ausg. S. 63. Auf deutsch zitiert aus "Morden für Allah" von Amir Taheri, München 1993, Droemersche, S. 56)

30 März 2007

Indirekte Drohung IV

Der Spiegel hat es gewagt, in gemässigten Worten Klartext zum Thema Islam zu schreiben. Das ist nicht haram.
Die Seite Muslimrecht reagiert darauf mit ein wenig Hirnrissigem und mit einer indirekten Drohung:

Das Hirnrissige zuerst:

Zur Beruhigung der Kuffar beim SPIEGEL müssen wir einräumen, dass wir die Scharia hier in Deutschland nicht haben. Denn einmal eingeführt, würden auch SPIEGEL-Redakteure folgende Veränderungen in der Gesellschaft zur Kenntnis nehmen müssen:

Die Menschen würden endlich den Sinn ihres Lebens erfassen.
Die Familien und vor allem ihre Kinder würden wieder geschützt werden.
Der anhaltende und zunehmende Kindesmissbrauch würde aufhören.
Die Menschen würden ihre Eltern nicht mehr in Altersheime abschieben.
Die Diebstahldelikte würde drastisch gesenkt werden.
Es würde Millionen weniger Alkoholabhängige geben.
Frauen würden ihre Körper nicht mehr verkaufen müssen.
Die Zahl der unehelichen Kinder würde sich reduzieren.
Hetzzeitschriften und Lügenblätter hätten es schwer, die Menschen weiterhin in die Irre zu führen.

Und hier die Drohung:
Geschwister!

Die Lösung für unsere Probleme ist sicher nicht eine vom Innenministerium initiierte Islamkonferenz oder gar die Integration der Muslime in die hiesige Gesellschaft unter Aufgabe unserer islamischen Werte. Auch werden wir uns und der Umma nicht helfen, wenn wir uns einschüchtern lassen und uns von islamischen Inhalten distanzieren.

Die Lösung liegt einzig und allein in der islamischen Welt. Die dort existierenden Länder und Menschen müssen diese künstliche geschaffene Trennung und Schwächung aufheben und sich endlich vereinen.

Die Methode dorthin ist ein Weg der Aufklärung. Spricht mit den Verwandten und euren Freunden. Klärt sie auf über die Situation in der islamischen Welt und über die widerlichen Angriffe der Kuffar in Deutschland. Macht ihnen deutlich, dass unsere einzige Chance darin liegt, endlich wieder vereint unter einer islamischen Fahne und einem islamischen Gesetz zu leben.

Möge ALLAH (swt) uns davor behüten, SEINE Dawa zu verraten und möge ER uns stärken, damit wir voranschreiten und uns aktiv für die Vereinigung der gesamten Muslime in einem einzigen Staat einsetzen. (Hervorhebung durch nebeldeutsch)

Wie ein Kommentator in politicallyincorrect richtig schreibt, heisst das:
Wenn das eben Zitierte, nach dem was nach der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen in Dänemark geschah, keine Drohung ist, friert momentan wahrscheinlich auch die Hölle zu.

Bis hierher ist es eine klassische islamische indirekte Drohung. Gestützt wird diese Drohung durch das, was Ali Bardakoglu, der Präsident des Amtes für religiöse Angelegenheiten in der Türkei, anlässlich der Papstrede sagte:
dass Muslime gegen jene, die die natürliche Ausweitung des Islam verhindern wollten und kriegerisch waren, sich ebenso kriegerisch wehren sollten. Das ist Selbstverteidigung.

Gewaltandrohung gegen Islamkritiker.

Viel Nebel hat's da nicht mehr.


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OIC: "misrepresentation of Islam "adds fuel to the fire" of Muslim discontent with the West" : klickmich oder mich

12 Juli 2007

Indirekte Drohung VI

Ich weiss nicht, ob ich die indirekte Drohung überhaupt noch bringen soll. Es scheint, dass seit Beginn dieses Blogs im April 2006 diversen Politikern und Mainstream-Journalisten dieses Phänomen klar geworden ist. Die Kommentare und Reaktionen lassen darauf schliessen: Das freundliche Abnicken bleibt aus, die verschreckten Selbstbeschuldigungen bleiben aus.

Ich bringe also noch dieses wohl letzte Beispiel, weil es im Zusammenhang mit dem Integrationsgipfel in Deutschland steht, an welchem gewisse Interessen-Verbände die Teilnahme verweigern, da sie ein vom Parlament beschlossenes Gesetz weg haben wollen. Hier das Beispiel:

„Wenn das Zuwanderungsgesetz in der geplanten Form durchkommt“, so Kolat gegenüber WELT ONLINE, „dann habe ich die [die Türken, die er zu vertreten behauptet] nicht mehr unter Kontrolle. Die fühlen sich dann so zurückgewiesen, da kann ich dann auch für nichts mehr garantieren“. (Quelle)

Er droht dem deutschen Staat. Vielleicht ist er früher mit solchen Drohungen durchgekommen.

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Jörg Lau in der Zeit zum Gipfel: klickmich
Das Thema bei PI: klickmich

10 Januar 2008

Drohung

Was heisst es, wenn ein Özcan Mutlu in der Debatte über Jugendgewalt von einem Politiker sagt, der spalte die Gesellschaft? So geschehen in der ARD-Sendung "hart aber fair" (1).

Auf die Frage des Moderators

Ist Ausländerkriminalität ein gutes oder ein schlechtes Wahlkampfthema?

hatte Özcan Mutlu keine Antwort. Aber weil Mutlu
.. aus seiner Haut nicht hinaus konnte, wand er sich, wies die Frage zurück und sagte sein im Laufe der Sendung mehrmals zu hörendes Mantra auf: Roland Koch spaltet die Gesellschaft. (2)

Roland Koch hat die Jugendgewalt als Problem benannt, hat darauf hingewiesen, dass ausländische Jugendliche weit mehr Straftaten begehen, und hat damit auf die fürchterliche Brutalisierung und Häufung der Taten reagiert. Und der Grüne Özcan Mutlu sagt
Roland Koch spaltet die Gesellschaft.

Das ist aus islamischer Sicht natürlich richtig. Denn im Islam ist Kritik verboten. Probleme müssen übertüncht werden, ignoriert, und notfalls durch Ermordung der Kritiker gestoppt, wie so schön im "Leben des Propheten" von Ibn Ishaq beschrieben.

Koch hat zwar das Wort Islam nicht in den Mund genommen, aber es wurde Ausländer gesagt, und das heisst nach Meinung der Hürriyet-Leser die Türken, und wenn Türken, dann Muslime, und damit der Islam. Wer also von Ausländerkriminalität redet, redet in dieser Logik vom Islam. Sagt keiner, aber es schreit nun mal immer der, den es trifft - und die Statistik kann man sich selber ansehen (3).

Islamkritik ist verboten, die behindert ja die Ausbreitung des Islams (4), und darum heisst die Aussage des Grünen Özcan Mutlu in klarem Deutsch dies:

Achtung, Herr Koch! Achtung, Deutsche! Noch ein Satz, und ich kann für nichts mehr garantieren (5), Herr Koch. Wollen Sie das? Haben Sie denn keine Verantwortung?

Das ist eine Drohung. Wie gehabt. (6)

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(1) ARD, 9.1.2008: klickmich
(2) FAZ, 10.1.2008: klickmich
(3) Quelle: klickmich
(4) Selbstverteidigung: klickmich
(5) Indirekte Drohung VI: klickmich
(6) Drohung in Variationen: klickmich

Vergleiche auch hier, hier und hier
Und natürlich hier.

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100 muslimische Organisationen schreiben an Frau Merkel: klickmich
(Spaltung = Fitna, siehe Kommentare unten. Die Muslime betrachten also Deutschland bereits als Muslim-Land und schreiben an die Herrscherin)
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Update: Dass Herr Mutlu Deutschland als muslimisches Gebiet sieht, wird aus diesen seinen Worten klar:
Ein blonder Polizist habe ihm, Mutlu, nichts zu sagen. Und es werde Zeit, dass mehr Schwarzköpfe wie er in die Parlamente einzögen. (WELT, 17. Dezember 2003: klickmich)

16 August 2006

Indirekte Drohung II


Der Westen ist schuld am Terrorismus!

Die neulich verhinderten Attentate sind bloss eine Folge der Aussenpolitik des Königreichs, in den Augen des Muslim Council of Britain (MCB). Mit anderen Worten: Wenn das Königreich sich an die Aussenpolitik hält, die ihr vom MCB vorgegeben wird, dann gibts keine Terroristen mehr. (1)

Soso.

Und die verstärkten Kontrollen der Muslime sind einfach ungerecht, und rassistisch, und lassen die Muslime zu Terroristen werden. Zwar sind bisher alle Täter junge muslimische Männer, aber diese verstärkt kontrollieren ist doch reiner Rassismus. Warum kontrolliert man nicht die weissen blonden Frauen? Oder alle Chinesen? Wenn ihr immer die jungen muslimischen Männer kontrolliert, gibt das nur Missmut, und das führt zu Terrorismus. Wollen Sie das? (2)

Ach ja? Absurde Logik? Projektion? - Nein, das ist eine Drohung.

Und die Drohung heisst:

Lasst uns in Ruhe Terrorismus pflegen,
sonst machen wir Terrorismus.


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(1) NZZ am Sonntag, 13.8.2006
(2) Top Muslim policeman slams UK "terror profile" plan
Massive Kritik an „Moslem-Sonderkontrolle“
Liebesgrüsse vom Trafalgar Square

20 Mai 2007

Indirekte Drohung V

Die Muslime in der Schweiz regen sich (verständlicherweise) über die Initiative auf, welche Minarette verbieten will.

Mehrere Verbände von Muslimen haben [..] ihre Besorgnis über [..] die Initiative für ein Minarett-Verbot ausgedrückt. Solche Ausgrenzungen gefährdeten das friedliche Zusammenleben und könnten die Muslime in Parallelgesellschaften abdrängen, heisst es in der Mitteilung. (1)

Wieso damit das friedliche Zusammenleben gefährdet ist, ist nicht unmittelbar klar - schliesslich wird weder der Islam verboten, noch Gebetsräume (2).

Es sei denn, die Muslime würden zu den Waffen greifen.

Ja, das könnte es heissen, schliesslich sieht selbst die Bundespräsidentin der Schweiz ein Sicherheitsrisiko bei einem solchen Verbot. Und die Muslime, die immer betonen, dass sie eine Umma sind, eine weltweite Gemeinschaft, haben bereits in Amsterdam klar gemacht, dass es gewalttätige Ausschreitungen gibt, wenn sie behindert werden.

Die Muslime der Schweiz drohen also. Indirekt, und dennoch klar.

Die Aussage
Die Aushöhlung der Religionsfreiheit würde dem Ansehen der liberalen und neutralen Schweiz schaden.

heisst dann also, dass sie schon in der Lage wären, eine Situation wie bei den Karikaturen herbeizuführen, mit Boykotten, Krawallen und Abfackeln von Botschaften. Oder mehr.

Auch dies ist eine Drohung.

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(1) NZZ 18.5.2007, p. 19 im Artikel "Jüdisches Engagement für Integration der Muslime"
(2) Bei den Namen der Moscheen müsste vielleicht genauer darauf geachtet werden, was da gesagt wird: Fatih-Moschee heisst zum Beispiel Eroberer-Moschee. Das bezieht sich auf den Eroberer Konstantinopels, Mehmet II (nach dem auch ein paar Moscheen benannt sind). Selim-Moscheen wiederum sind benannt nach einem Schlächter.

Mina Ahadi (ex-muslime.de) im Interview:
"Der politische Islam versucht, in den europäischen Ländern eine Rolle zu spielen, und eines seiner Machtinstrumente ist die Moschee. Es gibt hier bereits über 2000. Wer die Moscheen nur als Gebetshäuser definiert, verharmlost ein wichtiges Problem [..]." Quelle


02 November 2006

Indirekte Drohung III

Kritik am Islam bedroht den Weltfrieden, sagt Ali Bardakoglu, der Chef der Religionsbehörde der Türkei. (1)

Wie denn? Führt Kritik zu einer Diskussion? Das war noch nie tödlich oder gefährlich, Worte sind Worte - solange es bei Worten bleibt. Man kann noch so laut schreien, noch so heftig fluchen, das einzige, das kaputt gehen kann, ist ein Trommelfell - solange es bei Worten bleibt.
Damit ist aber noch kein Weltfriede bedroht, höchstens die gute Stimmmung. Man sieht sich sauer an, wenn man sich überhaupt noch ansieht, aber das ist alles - solange es bei Worten bleibt.

Wird es denn bei Kritik am Islam nicht bei Worten bleiben? Werden bei Kritik Flaggen angezündet? Werden Botschaften brennen? Werden Christen abgestochen? Wird der Papst erschossen, beim Papstbesuch vom 28. November bis 1. Dezember?

Ist es dies, was Ali Bardakoglu androht?

Jedenfalls ist es nicht möglich, seine Aussage anders zu verstehen denn als Drohung.

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(1) Turkish cleric says criticizing Islam threatens world peace. Quelle hier
Zum Mordwunschgedicht für Hans-Peter Raddatz

 

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