20 März 2008

Rassismus

Da haben wir's, der Rassismus steigt an. Jedenfalls ist das die Meinung von Doudou Diène, dem UNO-Berichterstatter über Rassismus (1). Der hat ja früher schon herausgefunden, dass Deutschland ein schlechtes Schulsystem hat, dass in der Schweiz der Rassismus grassiert, und dass der Papst sich falsch verhalten hat (2).

Nun erkennt er also, dass der Rassismus ansteigt, und zwar mit Rückendeckung der Politik.

Der Kampf gegen Rassismus pralle gegen den Widerstand der Politik. Rassismus und Xenophobie würden zunehmend demokratisch legitimiert, sagte Doudou Diène bei der Präsentation seines Berichts in Genf.

Eigenartig: Rassismus, demokratisch legitimiert? Wo Demokratie und Menschenrechte nicht zu trennen sind - dort, wo Demokratie den Namen verdient.
[..] Religionsfragen, vor allem bezüglich des Islam, würden verstärkt unter dem Aspekt der Sicherheit behandelt.

Islam? Sicherheit? Wir kommen der Sache näher.
Das Recht auf freie Meinungsäusserung werde instrumentalisiert, um rassistische Äusserungen zu legitimieren.

Wo haben wir das schon gehört? Richtig, im Zusammenhang mit den Mohammed-Karikaturen und im Vorfeld des Filmes von Geert Wilders. Und natürlich in jeder kritischen Diskussion über den Islam.

Die Sache klärt sich: Rassismus heisst bei Doudou Diène nicht das, was wir darunter verstehen.

Rassismus heisst Islamkritik. Auf Nebeldeutsch jedenfalls.

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(1) UNO-Berichterstatter: Rassismus bricht wieder aus, baz.ch 19.3.2008: klickmich
(2) Doudou Dada: klickmich

1 Kommentar:

Astuga hat gesagt…

Wie könnte es anders sein, reicht doch bereits, wenn man sich den Menschenrechtsauschuss der UN ansieht - alle "usual islamic suspects" sind dort versammelt.

Kein Wunder auch, dass er bereits einmal wegen kompleter Inkompetenz aufgelöst werden musste.

 

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