21 April 2008

Beute

Seit zwei Jahren versuche ich mit diesem Blog, die Verstellungen aufzudecken, die von Vertretern des Islams kommen, seit zwei Jahren versuche ich, die Denkweise und die Motivation dahinter zu verstehen.

Am Anfang des Blogs war ich erstaunt, dass es sowas überhaupt gab, und unter dem Mantel einer Religion gab. Nach einem Jahr glaubte ich zu verstehen, dass Gewalt und Lüge Teil dieser Lehre sind, und sich gegenseitig bedingen, aber die Motivation habe ich letztlich nicht begriffen.

Ich fand keine positive Botschaft in dieser Lehre, ich fand nichts, das der Agape, dem wohlwollenden Zugehen auf den Anderen entspricht, das im Christentum steckt und in anderen Religionen, und das in den Menschenrechten mündet. Ich fand nichts, das Vertrauen begründet, das Zusammenleben aller Menschen erträglicher macht. Ich fand nichts, das ein Mensch ehrlich vertreten kann.

Bis jetzt. Jetzt fand ich das rationale Fundament dieser Lehre, und es hatte immer schon vor mir gelegen, seit ich den Koran gelesen hatte. Ich nahm es bloss nicht wahr.

Das rationale Fundament liegt in der Sure 8, Vers 41 (1)

Und ihr müsst wissen: Wenn ihr irgendwelche Beute macht, gehört der fünfte Teil davon Gott und dem Gesandten und den Verwandten, den Waisen, den Armen und dem der unterwegs ist. (2)

Beute machen ist also rechtens, und der oberste Vertreter des Islams, der erreichbar ist, bekommt jeweils 20% davon. Wo andere Lehren predigen, dass man mit seiner Hände Arbeit und im Schweisse seines Angesichtes der Erde das Brot abringen soll, da hat man es im Islam ganz einfach: Man nimmt alles, was man braucht, denen ab, die im Schweisse ihres Angesichtes arbeiten. Einzige Bedingung: Der Chef kriegt 20%.

Da lohnt es sich, Mohammed zu sein, oder sein Verwandter oder Vertreter. Da lohnt es sich "Geistlicher" zu sein. Der Rubel rollt einem zu, nach jedem Überfall, nach jedem Krieg, nach jedem Abziehen. Und damit alle mitmachen, fallen auch noch Krumen für die Armen ab, Zakat genannt, "Almosen".

Um Beute zu machen, braucht es Gewalt. Beutezüge durchzuführen braucht es Gewalt. Oder, sofern die Opfer schon wissen, was auf sie zukommt, die Androhung von Gewalt.

Das als Religion darzustellen bedarf es der Lüge. Der Lüge, die man wo nötig mit Gewalt durchsetzt. Islam heisst Frieden, oder haben Sie das noch nicht verstanden?

Das Ganze ist sachlich und rational begründet:

Beute. Die motiviert seit Jahrhunderten. Zu 100 Prozent.


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(1) In der Übersetzung von Rudi Paret. Bei Max Henning ist es Sure 8, Vers 42

(2) Bei Paret steht dann noch die erläuternde Ergänzung
(oder: dem, der dem Weg (Gottes) gefolgt (und dadurch in Not gekommen) ist).

Das muss man etwas auseinanderdröseln:
Streben auf dem Wege Gottes ist Jihad. Wer also wegen Jihad Geld braucht, hat ein Recht darauf, und das Geld kommt am besten aus der Beute.
Damit ist der Kreislauf begründet: Jihad ist Beutemachen, damit man Geld hat, Jihad zu machen, damit man Geld hat, damit man Jihad machen kann. Ein perpetuum mobile, dem Kapitalismus hoch überlegen: Wozu arbeiten, wozu Mehrwert schaffen, wenn der Mehrwert einem vor die Gewehrmündung läuft?


Billigheimer 20%: klickmich

Gudrun Eussner zu Piraten, Verträgen und Beute: klickmich

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Kommentare:

Oskopia Kaleid hat gesagt…

Naja

Wollen wir uns Duzen? Ich heiße Monika. Und ich war mal tief gläubig. Ich kann also die Mechanismen verstehen. Wenn Deine Einleitung (ich nehme mal ein Ja als Antwort zur ersten Frage an, bin aber bereit aufs "Sie" zurückzurudern) nicht ausschließlich rhetorisch ist, könnten wir versuchen, eine Antwort zu finden.

Ich würde auch jederzeit das Christentum dem Islam vorziehen, doch man wird in eine Religion hineingeboren. Das ist nicht wie Geburtstagskuchen wählen "Apfel oder Marmor". Nein, das ist vorgegeben. Und ich persönlich halte den Islam für die Ursache der Rückständigkeit verschiedener Staaten. Dennoch - wir können uns dieser Rückständigkeit nur verweigern (ich hoffe, wir tun es) - verändern können es nur die Gläubigen, besonders ihre Führer.

Marxismus ist nicht alles. Es gibt tiefere Wahrheiten. Alles kann wegen Gewinn/Beute mißbraucht werden - das ist kein Beweis dafür, daß der ursprüngliche, tragende Grund Gewinn/Beute gewesen ist. Bei dem Christentum ist in den Büchern eh keine Gefahr dafür - dennoch ist es geschehen - die Klöster waren reich, die Bischöfe trugen Purpur und hurten herum, die Päbste mischten in der Weltpolitik auch zum persönlichen Vorteil kräftig mit.
Der Polizeipräsident von Teheran ist inmitten einer Gruppe weiblicher Nackedeis verhaften worden. Das läßt mich hoffen. Es ist das alte Spiel. Nicht die Religion ist der Grund, sondern die Mächtigen nutzen die Religion, um sich Vorteile zu verschaffen.

Dies sagt aber nichts über den Mechanismus aus, der beim Volk wirkt. Wenn noch mehr Führer Hurerei betreiben, wird diesem Mechanismus die Kraft genommen, doch darauf alleine können wir nicht hoffen. (Ich habe nichts speziell gegen außerehelichen oder bezahlten Sex - es ist aber etwas, was die beiden mir bekannten Religion heftigst ablehnen).

Die Gläubigen sind arm. Ärmer noch als eine Verkäuferin bei Schlecker oder Lidl.

Wann wird Religion normalerweise gelernt? Als Kind. In letzter Zeit zogen ja wunderbare Videos durchs Internet, die iranischen Kinder (ein Mädchen und ein Junge), die den Erwachsenen emotional einheizten und der palästinensische Junge, der Bush umbringt. Diese Kinder haben die Kraft des Glaubens. Im speziellen Fall glaube ich, daß nur der palästinensische Junge seinen Glauben über die Pubertät hinaus bewahren wird. Die beiden anderen sind gut aussehende Mittelstandskinder. Sie werden zur Lüge wechseln. Sie werden den Glauben nur vortäuschen, weil er ihnen Vorteile bringt. (Wenn sie sich nicht mit ihren Eltern zoffen).
Der palästinensische Junge, obwohl er heute derjenige von den dreien ist, der am wenigsten glaubt und am ehesten weiß, daß es Spiel wegen Anerkennung ist, wird mit 16 wirklich glauben. Er wird nicht nur so tun. Er wird keine Zweifel haben. Er wird keine Beute im Diesseits erhoffen. Denn eitel sind alle Freuden hienieden. Nichts auf Erden kann ihn jemals wirklich glücklich machen. Alles ist Lug und Trug und Tand.

Ich schweife dauernd ab :-) - es geht um die Wirkkraft des Glaubens. Wieso wir ihm Unrecht täten (und einen mittelalterlichen Glauben also nicht wirklich aufhalten könnten), würden wir ihn als "Möglichkeit Beute zu machen" interpretieren. Das ist nicht das, was seine Kraft ausmacht. Wenn das ins Bewußtsein gekommen ist, ist der Glaube keine Gefahr mehr für andere Nationen/Religionen.

FreeSpeech hat gesagt…

Danke für die Antwort.

"man wird in eine Religion hineingeboren"

Das denke ich auch. Ich denke auch, dass der Mensch mit einem gesunden Empfinden ausgestattet ist. Er wird darum sein gesundes Empfinden in die Relgion hineinprojizieren, in die er geboren wird.

Ich kritisiere nicht die Menschen, die zufällig xy sind, sondern die Lehre. Dass sich Menschen in einer guten Lehre auch schlecht verhalten können, zeigt die Kirche ja eindrücklich. Aber es liegt nicht am Betriebssystem, sozusagen. Der Islam ist aber als Betriebssystem einmalig. Einmalig unmöglich. Und mit der Beute bin ich an der Wurzel angekommen. Sicher politisch inkorrekt. Wenn es falsch ist, kann man diskutieren. Ehrlich und aufrichtig.

Selber bin ich übrigens ein Vertreter von Demokratie, Menschenrechten und Freiheit im aufgeklärten Sinn - und Atheist.

Hier steht mehr dazu:
http://ad-nebeldeutsch.blogspot.com/2006/12/die-haltung-in-diesem-blog.html

 

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