01 Februar 2007

Unbekannte Begriffe II

Nach den ersten Unbekannten Begriffen hier folgt ein zweiter Satz. Es sind Begriffe, die in der Denkweise, die durch den Islam geprägt ist, völlig unbekannt und unmöglich sind. Lauter Dinge, die es gar nicht gibt in der Welt von Nebeldeutsch.

Ethik ist so ein Begriff: Es gibt Ethik, und es gibt Moral, und das sind zwei verschiedene Dinge. Denn Moral (von lat. mores, Sitten) ist ein Regelwerk wie zum Beispiel die Scharia, während sich Ethik (von grch. ἦθος, ēthos, Charakter, Haltung) auf den selbstverantwortlichen Menschen abstützt, wie das der moderne Staat macht. Bloss - wo ist die Verantwortung, die zur Selbstverantwortung gehört, wenn alles was es im Islam gibt die Unterwerfung ist?

Haltung ist ein weiterer Begriff. Haltung ist eine grundsätzliche Einstellung, die das Handeln mitbestimmt und sich im Verhalten zeigt. Haltung kommt aus dem Menschen und bestimmt seine Weise. Die Haltung zeigt, welchen Werten man verpflichtet ist, zu welchen Werten man sich bekennt. Aber wer unterworfen ist, der hat die Freiheit nicht, sich zu einer Haltung zu bekennen. Nur zu seiner Unterwerfung.

Werte gehören auch in diese Runde. Nächstenliebe ist so ein Wert (grch. ἀγάπη), also das offene und wohlwollende Zugehen auf den anderen. Oder Freiheit, geistige wie körperliche und politische, zusammengefasst und ausgeführt in den Menschenrechten, wie sie die UNO dokumentiert hat. Und nicht zuletzt Ehrlichkeit, sich selber gegenüber und anderen gegenüber, die sich nun mal nicht verträgt mit der Taqiya.

Vergebung kann zwar Gott gewähren, aber eben auch der eine Mensch dem anderen. Sie bedingt die Freiheit, dem anderen zu vergeben, sie bedingt, dass man über den Regeln der Vergeltung stehen kann. Weil man Verantwortung trägt.


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Regeln, sonst nichts: klickmich

Kommentare:

Rubert hat gesagt…

Akhlak (arab)= Ethik: Ein vielbenutzer Begriff der islamischen Rechtskompendien.
Gleiches gilt für Qima pl. qiyam (arab.) zu dt. Werte. ein Begriff der im religiösen Diskurs eine wichtige Rolle spielte und spielt.

FreeSpeech hat gesagt…

Wie andernorts geschrieben glaube ich sofort, dass es im Islam ein Wort gibt, das ein Muslim mit Ethik übersetzt, oder eines, das er mit Werte übersetzt, so wie es ein Wort gibt, das der Muslim mit Frieden übersetzt. Aber das ist ein anderes Begriffsfeld.

Ethik beruht auf der Verantwortung des einzelnen sich selber gegenüber, und die ist im Islam der Unterwerfung unter die Regeln des Islam untergeordnet. Ditto sind die Werte den Regeln des Islam unterworfen, und damit sind sie eben nicht Werte im Sinn, wie es der unabhängige Beobachter versteht.

Mit der Beschränkung der Goldenen Regel auf den Gläubigen entlarvt sich der Islam als Ideologie, die verschiedene Wertigkeiten von Menschen kennt, und ist damit diametral den Werten entgegengesetzt, auf die jeder Mensch guten Willens kommt. Den Menschenrechten widerspricht das natürlich auch.

Dass Ideologen allgemein bekannte Wörter benutzen, um ihnen eine andere Bedeutung zu geben, und sie betrügerisch anzuwenden, ist eine alte Tatsache. Das deutlichste Beispiel sind die "Menschenrechte" der Kairoer Erklärung.

Die Betrügereien aufzuzeigen ist das Ziel dieses blogs.

 

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