26 Dezember 2007

Ein muslimischer Gruß an die Christenheit

Bei PI findet sich diese schöne Entnebelung zum "Weihnachtsgruss" der 138 "Gelehrten": klickmich

Wie immer ist es nicht das, was der Gutmensch daraus liest.
Wie üblich ist es bloss die Bekräftigung des muslimischen Anspruchs.

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Hier der Brief: klickmich

Da steht schon am Anfang:

Die Grundlage für diesen Frieden existiert bereits. Sie besteht in den grundlegenden
Prinzipien beider Religionen selbst: der Liebe zu dem Einen Gott und der Nächstenliebe.
Diese Prinzipien fnden sich immer wieder in den heiligen Texten des Islam und des
Christentums.

Nein, das sind Lügen. Die Nächstenliebe gibt es im Islam nicht. Sie ist beschränkt auf den Mit-Muslim. Und die Liebe zum Gott gibt es auch nicht. Islam heisst Unterwerfung.

Der Islam lebt von der Lüge.

20 Dezember 2007

Hass

Islamkritiker produzieren Hass. Ralph Giordano, Hirsi Ali, Necla Kelek. Hass.

Diese Behauptung kann man in jedem zweiten Interview mit Islamvertretern sehen, direkt oder unterschwellig, und die Schlussforderung daraus ist natürlich, dass die Kritiker schweigen sollen. Der eine sagt es krude, wie dieser Kommentator in einem Zeit-Blog

Nicht der Islam ist das Problem sondern Leute wie Hirse Ali, Giordano, Kelek usw. die Hass in der Gesellschaft säen, ganz legal. (1)

Der andere sagt es fürnehm, wie der süsse Tariq Ramadan
Eine solche Polarisierung ist gefährlich, weil sie Feindseligkeit erzeugt. (2), (3)

Der Anwurf enthält praktischerweise, und weil der Mechanismus nie ausgedeutscht wird, gleich zwei Aspekte in einem Wort:

Erstens ist es ein Vorwurf: „Gehet in Euch!“ - Es werde Hass auf Muslime geschürt, bei den Nicht-Muslimen.

Die Nicht-Mosleme sind erzogen, zuerst den Balken im eigenen Auge zu suchen und glauben dann tatsächlich, dass Kritik am Islam Hass auf Muslime erzeuge, wo die doch schon benachteiligt und frustriert seien - und dass man einmal mehr Forderungen der Muslime auf Sonderrechte nachgeben müsse.

Zweitens ist es eine Drohung: „Wehe Euch!“

Es wird auf den Hass hingewiesen, der bei den Moslemen entsteht, und der sich dann im Erschiessen von Nonnen ausdrückt, im Abfackeln von Botschaften und im Sprengen von Vorortszügen. Es wird darauf hingewiesen, dass Kritik gefährlich ist, dass man seine Horden nicht unter Kontrolle habe, dass der Kritiker selber provoziere, dass er womöglich getötet werde, und dass man darum einmal mehr Forderungen der Muslime auf Sonderrechte nachgeben müsse.

Und irgendwann kratzt man sich am Kopf. Wie steht es denn wirklich?

Wir sind erstens einmal gewohnt, Kritik zu üben, und Kritik ertragen zu müssen. Wir haben im Westen auch eine Methode entwickelt, seit Abaelard, mit Worten den Dingen auf den Grund zu gehen, die Ergebnisse einer unvoreingenommenen und ehrlichen Analyse und eines aufrichtigen Diskurses anzunehmen und daraus Konsequenzen zu ziehen, auch wenn sie unangenehm, aber eben richtig sind.
Darum wissen wir, dass wir Fehler machen und dass wir uns ihnen stellen müssen.

Wenn nun jemand kommt und sagt, ihr macht Fehler, dann gehen wir davon aus, dass er selber auch nach einer unvoreingenommenen und ehrlichen Analyse zu diesem Schluss gekommen ist. Und da irren wir in diesem Fall. Wir haben die Flüchtlinge und Wirtschaftsflüchtlinge aufgenommen, ihnen Unterkunft, Nahrung und Aubildung finanziert, und sie haben Erfolg gehabt, sofern sie nicht der Gruppe der ewig Benachteiligten angehören. Ungarn, Sikhs, Vietnamesen, Südamerikaner, sie sind alle erfolgreich.

Kratzen wir uns also nochmals am Kopf und dann stellen wir Fragen.

Wenn wir aber Leuten wie Tariq Ramadan klare Fragen stellen und sie dem Diskurs nach dem Muster von Abaelard aussetzen, dann kommt heisse Luft und Nebeldeutsch, viel schönes Nebeldeutsch - Man mache nur schon den Versuch im genannten Artikel von Ramadan Konkretes zu finden - er schwadroniert bloss allgemein und nicht konkret, also nicht diskursfähig.

Bleibt nun noch Teil zwei des Anwurfes: Dass man bei den Moslemen Hass schüre. Dass das unausweichlich sei, dass das unkontrollierbar ausbrechen werde. Und dass man dann drankomme. Eine simple, totalitäre Drohung also.

In beiden Fällen soll die Warnung vor Hass - als Vorwurf im ersten Fall oder als Drohung im zweiten Fall - also dazu führen, dass keine Kritik geübt werden kann, dass sich der Nicht-Moslem unterordnet und dass er dem Islam den Vorrang vor anderen Anschauungen gibt.

Nun, wenn die Benennung von Problemen aber Hass produziert, dann müssen wir das aushalten. Probleme gehören auf den Tisch: Wenn sie nicht benannt werden, dann werden sie nie gelöst.

Die Muslime müssen das aushalten, sie müssen Kritik offen und aufrichtig diskutieren lernen, statt sie mit Vorwurf, Drohung oder Gewalt abzuwehren. Da gibt es keinen Weg drum herum.

Wir sind keine Untertanen, sondern gleichwertige Menschen, und wir stehen dazu. Wir sind bereit, die Konsequenzen zu tragen, sollte der Hass ausbrechen.

Gerade weil sich der Hass wohl darauf richtet, dass wir alle gleichwertig sind.

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(1) Quelle: klickmich
(2) Quelle: klickmich

(3) Wenn Tariq Ramadan Hirsi Ali kritisiert, dann persönlich und nicht sachlich:
Dass eine Stimme wie die Hirsi Alis in den muslimischen Ländern nicht gehört wird, liegt nicht daran, dass sie irrelevante Frage stellte, sondern daran, dass ihre Kritik obsessiv, exzessiv und unilateral wirkt. Als wolle sie dem Westen schmeicheln - und der Westen fühlt sich geschmeichelt.

Ein bisschen als Fanatikerin hinstellen ("obsessiv"= "besessen"), ein bisschen als ehrlos und prostituiert hinstellen ("schmeicheln"). Persönlich werden statt sachlich argumentieren.

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WELT: Muslime als Sprengsatz: klickmich
RTL: Kulturbereicherung: klickmich

16 Dezember 2007

Mazyeks 5 Säulen des Islams

Aiman Mazyek betont in Fernsehdiskussionen gerne, dass alles verhandelbar sei mit den Muslimen, die Scharia sei verhandelbar, aber eines sei nicht verhandelbar: Die 5 Säulen des Islams.

Schauen wir uns das etwas genauer an:

Dies sind die 5 Säulen des Islams: Bekenntnis, Gebet, Zakat ("Almosen"), Fasten, Pilgerreise (0).

Was ist davon relevant für die Gesellschaft?

Bekenntnis, Gebet und Pilgerreise sind rituelle Privatsache und können für Allah, die Sonne oder den Kleinen Grünen Steinfresser sein - sind also recht harmlos (1). Das Fasten ist ebenfalls Privatsache, würde im besten Fall zu schlanken Körpern führen.

Es bleibt also nach den kultischen Handlungen und dem Bekenntnis zu Allah konkret bloss noch Zakat.

Zakat hat verschiedene Anwendungen (2)

  • für die Armen.
  • Zustupf für Leute, die zuwenig haben.
  • Finanzierung der Leute, die Zakat eintreiben.
  • Zahlung an Leute, die man so mit dem Islam versöhnen kann.
  • für Leute, die sich aus der Sklaverei loskaufen
  • für Leute, die Schulden haben.
  • für diejenigen, die für Allah kämpfen, also für Finanzierung der Waffen und Spesen der Jihadkämpfer. (3)
  • Überbrückungshilfe an Leute, denen auf der Reise das Geld ausgegangen ist.
Das können wir nun zusammenkürzen, denn folgende Kategorien sind überflüssig:

  • für die Armen - das macht der Sozialstaat.
  • Zustupf für Leute, die zuwenig haben - das macht der Sozialstaat.
  • für Leute, die sich aus der Sklaverei loskaufen - wir haben keine Sklaverei.
  • für Leute, die Schulden haben - Geht in anderen Kategorien auf: Bei Dhimmis fördert das die Zuneigung zum Islam, bei Muslimen auch, sofern da nicht sowieso der Staat einspringt.
  • Überbrückungshilfe an Leute, denen auf der Reise das Geld ausgegangen ist - Die können zur Polizei gehen und werden dann via Botschaft nach Hause gekarrt.

Was bleibt?
  • Finanzierung der Leute, die Zakat eintreiben.
  • Zahlung an Leute, die man so mit dem Islam versöhnen kann. Auf deutsch: Bestechung.
  • Finanzierung der Jihadkämpfer.
Der ganze Islam, der laut Herrn Mazyek auf die 5 Säulen reduziert werden kann, wurde also weiter destilliert: Zuerst auf Zakat, und nun auf die Finanzierung des Jihad.

Das ist also der Islam der 5 Säulen: Die Verbreitung des Islams mit dem Jihad.

Ergo:
Alles ist verhandelbar, aber der Jihad ist nicht verhandelbar. Der bleibt.

Ich danke für die klare Aussage (4).

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(0) Laut Bukhari ist allerdings die 5. Säule der Anteil der Kriegsbeute, die an den Chef geht. Die Erklärung dazu steht hier: klickmich (e)
(1) Man kann sich höchstens darüber wundern, dass die Muslime ihren Gott offensichtlich weder lieben, noch an ihn glauben müssen. Sie müssen sich bloss zu ihm bekennen.
(2) Reliance of the Traveller p266ff. Basis ist Sure 9:60 des Korans
(3) man kann auf dem Internet auch hier beschönigende Lügen finden. So wird diese Zakat für das Streben auf dem Wege Allahs auch mal als für die "neu zum Islam Konvertierten" dargestellt. Das bleibt eine Beschönigung, in Reliance of the Traveller und bei Al-Qaradawi (Fiqh az Zakat) wird Klartext gesprochen: Es geht um die Ausbreitung des Islams mit Waffengewalt.
(4) Zum Vergleich die "Säulen" des Christentums: 1. Liebe deinen Gott, 2. genauso wichtig: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Wenn man mal 1. weglässt, dann bleibt noch die Nächstenliebe, also die Goldene Regel. Man kann also reduziert sagen: Islam ist eingedampft Jihad, Christentum ist eingedampft die Goldene Regel. (Alle anderen Religionen und der Atheismus lassen sich übrigens auch auf die Goldene Regel eindampfen)

Maethor zur Methode Mazyek: klickmich
Maethor zu Zakat: klickmich

Zu Almosen vergleiche auch hier

10 Dezember 2007

Rechtsstaat, Vernunft, Gewissen und Verantwortung

Rechtsstaat ist ein Begriff, den es nach dem Islam gar nicht geben kann (1):

Der Rechtsstaat beruht auf Gesetzen, welche der Mensch mit Vernunft und gemäss seinem Gewissen erarbeitet hat, und das widerspricht dem Islam, denn menschengemachte Gesetze sind im Islam abzulehnen: Allah hat seinem Propheten gesagt, was Sache ist, und das war‘s. Dem hat der Mensch nichts hinzuzufügen. Jede Regel im Leben des Muslims lässt sich auf die Offenbarung durch Allah zurückführen, Punkt.

Und nachdenken über das, was Allah offenbart hat, darf der Mensch sowieso nicht, da käme er noch auf eigene Gedanken und Fragen. Er muss sich darum einfach daran halten, was er vorgeschrieben bekommt. Was ihm dennoch eine innere Richtschnur, das Gewissen eingibt, ist darum unwichtig, ja falsch. Das Gewissen könnte womöglich der koranischen Lehre widersprechen, und dann wäre das Gewissen eine Instanz, die über den Vorschriften des Korans stehen würde. Das geht nicht, das ist verboten. Er darf darum kein Gewissen haben und muss es - falls es sich doch meldet - zwingend unterdrücken.

Weil er kein Gewissen haben darf, braucht er auch keine Verantwortung zu haben für das was er tut. Denn Verantwortung heisst, dass man sich dem Gewissen verpflichtet fühlt, den Werten und der persönlichen Ethik.(2)

Auf diesem Verantwortungsgefühl, auf dem Gewissen, der persönlichen Ethik und den damit zusammenhängenden Werten des freien Bürgers beruht aber unser Staat.

Wer das Gewissen nun nicht hat, der hat auch keine Ethik, und keine Werte, keine Verantwortung, und kann damit gar kein Bürger sein in einer Gesellschaft - unserer Gesellschaft - die voll auf die Verantwortung des freien Bürgers abstellt, und dies mit menschengemachten Gesetzen durchsetzt.

Wer ohne Gewissen ist, kann kein Bürger sein im Rechtsstaat.

Denn der Rechtsstaat funktioniert nur mit Bewohnern, die sich im menschlichen Rahmen an das halten und das befürworten, was alle miteinander vereinbart haben - durch den Menschen definierte Grundsätze und menschengemachte Gesetze eben. Im Rechtsstaat haben Allahs Offenbarungen nichts zu suchen.

Während also der Rechtsstaat auf Gesetzen beruht, die gemäss Vernunft und Gewissen von den Bürgern erarbeitet wurden, beruht der Islam mit seinem scheint‘s von Allah offenbarten Gesetz auf Unterwerfung unter Allah, Allahs Propheten und dessen Nachfolger.

Vernunft und Gewissen haben bei denen nichts zu melden. Sonst gäbe es auf einmal den Rechtsstaat (3).

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(1) Die Basis dieser Überlegungen stammt nicht vom Blogger - sie findet sich ausführlich und hervorragend dargestellt in „The Rise of Early Modern Science" von Toby E. Huff, insbesondere in den Kapiteln 3, Reason and Rationality in Islam and the West, und in Kapitel 4, The European Legal Revolution

(2) Verantwortung heisst im Islam bloss, dass man sich an die Regeln hält - weil sonst die Hand oder der Kopf ab ist. Verantwortung im Islam reduziert sich darauf, sich nicht erwischen zu lassen.
Ethik und Werte sind sowieso unbekannte Begriffe.

(3) Necla Kelek stellt in Frage, dass der Islam mit der Verfassung kompatibel sei:

Seit fast einem Jahr diskutieren wir mit den Islamverbänden über eine gemeinsame Erklärung zum Wertekonsens. Der strittige Text lautet: „Grundlage ist neben unseren Wertvorstellungen und unserem kulturellen Selbstverständnis unsere freiheitliche und demokratische Ordnung, wie sie sich aus der deutschen und europäischen Geschichte entwickelt hat und im Grundgesetz ihre verfassungsrechtliche Ausprägung findet.“ Die Islamverbände des Koordinierungsrates der Muslime weigern sich bis heute, dieser Formulierung zuzustimmen.

und
Für mich ist der Islam als Weltanschauung und Wertesystem nicht in die europäischen Gesellschaften integrierbar und deshalb generell nicht als Körperschaft öffentlichen Rechts anzuerkennen. Das ist keine Frage des guten Willens. Es fehlen die institutionellen, strukturellen und theologischen Voraussetzungen dafür und seinen Vertretern, mit einem Wort von Habermas, „eine in Überzeugung verwurzelte Legitimation“.

Quelle: klickmich

26 November 2007

Almosen

Die fünf Säulen des Islams schliessen neben dem Gebet und der Pilgerreise auch Zakat ein, in der Regel mit Almosen übersetzt. Die 5 Säulen sind:

  1. Das Bekenntnis (Schahada): "Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Prophet."
  2. Das Gebet (Salat): Fünfmal täglich (Ritualgebet)
  3. Das Almosen (Zakat): Steuer, die den "Bedürftigen" zugute kommt
  4. Das Fasten (Saum): Fastenmonat Ramadan (9. Monat)
  5. Die Pilgerreise (Hadsch): Reise nach Mekka; mindestens einmal im Leben (ein Vertreter der Familie)

Die Bezeichnung "Almosen" ist wahrscheinlich die wirksamste Vernebelung, die sich der Islam leistet - und wenn man in die islamischen Bücher geht, dann muss man dem Islam zugestehen, dass er dort nicht mal nebelt.

Während das "Almosen" zwar zum Teil für bedürftige Muslime verwendet werden soll, gibt es auch noch andere in jenen Büchern ausdrücklich erwähnte Empfänger.

Das Scharia-Kompendium Reliance of the Traveller, von der al-Azhar - „Universität“ zertifiziert, nennt im Kapitel zum Zakat als Empfänger erst mal Arme, dann diejenigen, die vom Imam zum Einziehen der Zakat ausgeschickt werden, weiter Leute, die dem Islam gewogen gestimmt werden sollten, ausserdem Sklaven, die man freikaufen will, dann Leute, die vorübergehend blank sind, und schliesslich Personen, die den Islam mit Gewalt ausbreiten wollen:

.. diejeinigen die für Allah kämpfen, das heisst Leute, die in islamischen militärischen Aktionen engagiert sind. [..] Sie erhalten ausreichend für die Operationen, auch wenn sie reich sind - Waffen, Ausrüstung, Bekleidung und Spesen. (1)


Ein Irrtum? Schlechte Übersetzung? Oder ist heute alles ganz anders?

Auch Yusuf al-Qaradawi, der Prediger und Experte auf Al-Jazeera, von der NZZ als "moderat" bezeichnet, referiert die Sache in seinem Werk über Zakat (Fiqh az-Zakat), und er referiert die Meinungen der verschiedenen Rechtsschulen. Am deutlichsten formuliert er den Sachverhalt bei der Besprechung der Ausführungen von Jamal al-Din al Qasimi, einem Rechtsgelehrten des Islams in Syrien (1866-1914). Nach Al-Qaradawi erklärt Al-Qasimi

.. die Sache Allahs deckt alle legitimen öffentlichen Interessen, mit denen Religion und Staat aufrecht erhalten werden. Zweifellos sind Waffenkauf und Ausgaben für Soldaten zuoberst auf der Liste. Der Kampf der hier gemeint ist, ist derjenige, der gefochten wird, um Allahs Wort in der Welt zur Herrschaft über alles zu bringen. (2)


Das „Almosen“ dient also in aller Selbstverständlichkeit zur Finanzierung des bewaffneten Kampfes zur Ausbreitung des Islams, mit dem Zweck der Dominanz des Islams auf der ganzen Welt. Auf nebeldeutsch eine Form des Strebens auf dem Wege Gottes. Auf deutsch Jihad (3). Bin Ladin & Co.

Weiter diskutiert Al-Qaradawi die verschiedenen Meinungen zur Aufteilung der "Almosen" auf die verschiedenen Kategorien. Das braucht nicht gleichmässig verteilt zu sein:
Zum Beispiel kann Zakat in einer Zeit gesammelt werden, wenn der Jihad Fortschritte macht, und so erhält die Verteidigung des Islams gegen die Ungläubigen Vorrang und kann die gesamte Zakat beanspruchen (4).
Das ist ja gerade aktuell, denn schliesslich sind Zypern, Albanien und diverse andere Gebiete immer noch zu befreien von der Besetzung durch die Ungläubigen (5).

Nun nennt jeder Moscheeverein, jede Muslimvereinigung, jede islamische "karitative" Einrichtung in unseren westlichen Ländern die fünf Säulen des Islams als zentrale Glaubenssätze. Und da steht „Almosen“ drin. Und heisst etwas ganz anderes.

Wie das mit dem westlichen und säkularen Rechtsstaat kompatibel sein soll, ist ein ganz klein wenig unklar.

Wir haben interessante Zeiten vor uns.

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(1) .. those fighting for Allah, meaning people engaged in Islamic military operations [..] They are given enough to suffice them for the operations, even if affluent; of weapons, mounts, clothing and expenses. (Reliance of the Traveller, p 272).
Basis ist Sure 9:60 des Korans.
(2) .. the Cause of Allah covers all legitimate public interests by which religion and state are maintained. No doubt buying weapons and spending on soldiers top this list. The fighting that is meant here it that which is done in order to make Allah‘s word supreme in the world. (Fiqh az-Zakat, p 416. Ebenso interessant und horrend zum Thema sind die Seiten 424 bis 428)
(3) Das wird - wenn auch erst auf der zweiten Seite - von den 38 Persönlichkeiten bestätigt, die dem Papst schrieben: klickmich
(4) For example, the zakat may be collected at a time when jihad is in progress and so defence of Islam against the unbelievers takes precedence and may exhaust all of the zakat.
(Fiqh az-Zakat, p 440)
(5)
(Fiqh az-Zakat, p 425)

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In den ganzen 5 Säulen des Islams gibt es keine Grundsatzerklärung, wie man leben soll. Es geht nur um Unterordnung. Zum Vergleich sehe man sich einmal die 8 Pfade des Buddhismus an: klickmich

19 November 2007

21 September 2007

Taqiya, offiziell

Schreiben wir ein wenig über die Lüge und die Täuschung - für den Islam zwei verschiedene Dinge (1).

Es gibt dazu Texte in einem klassischen Handbuch: Reliance of the Traveller: The Classic Manual of Islamic Sacred Law. (Von der Al Azhar Universität beglaubigte Übersetzung, siehe Kommentare zum Buch auf Amazon und Kommentar bei Wiki)
Auf Seite 744 bis 746 (in diesem Post unter (2) wiedergegeben) lernt man in diesem Buch ganz nette Dinge:

Lügen ist erlaubt im Krieg, um Meinungsverschiedenheiten beizulegen, und zwischen Mann und Frau.

Hat Mohammed selbst gesagt, soll Umm Kulthum gesagt haben, sagt Salih Muslim (ein Hadithensammler), schreibt Ahmad Ibn Lulu Ibn Al-Naqib. Und weiter:
Wenn ein lobenswertes Ziel durch Lügen erreicht werden kann, und nicht durch das Erzählen der Wahrheit, ist Lügen erlaubt, falls das Ziel erlaubt ist.

Was erlaubt ist, definiert natürlich der Islam, nicht unser Gesetz, und wenn es vom Islam erlaubt ist, dann ist es lobenswert. Allerdings sollte man beim Lügen dies bedenken:
Man sollte die negativen Folgen einer Lüge mit denen der Wahrheit vergleichen, und wenn das Erzählen der Wahrheit mehr schadet, darf man lügen.

Man darf sich einfach nicht erwischen lassen, heisst das.

Soviel zum allgemeinen Lügen, das erlaubt ist. Und dann gibt es natürlich noch das Lügen, das vorgeschrieben ist. Es ist obligatorisch zu lügen, wenn das Ziel obligatorisch ist. Die Verbreitung des Islams zum Beispiel. Dafür muss man lügen, wo es nötig ist.
Und wo es etwas gefährlich ist zu lügen, soll man zum Vortäuschen greifen. Täuschen gehört nämlich im Islam nicht zum Lügen. Es ist bloß die Methode, Wörter so zu verwenden, dass sie den Zuhörer irreführen. Diese Technik ist offensichtlich so wichtig, dass im “Reliance of the Traveller” dafür ein separates Thema eröffnet wird. Die Irreführung wird als “sichere Alternative” zur Lüge bezeichnet. (S.748, in diesem Post unter (2) wiedergegeben)

Alles klar? Auf deutsch sagt man dem Nebeldeutsch.

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(1) Der Text wurde in anderem Zusammenhang in PI publiziert: klickmich. Hier wird er der Vollständigkeit halber gebracht. Ausserdem sind unten die entsprechenden Auszüge aus Reliance of the Traveller zu finden.

(2) Die Texte:

Zur Lüge ["p24" und ähnliche Bezeichner beziehen sich auf andere Stellen im Reliance of the Traveller]:
Hervorhebungen durch Nebeldeutsch

LYING

Primary texts from the Koran and sunna that it is unlawful to lie (dis: p24) are both numerous and intersubstantiative, it being among the ugliest sins and most disgusting faults.
Because of the scholarly consensus of the Community (Umma) that it is prohibited and the unanimity and amount of the primary textual evidence, there is little need to cite particular examples thereof, our only concern here being to explain the exceptions to what is considered lying, and apprise of the details.

PERMISSIBLE LYING
The Prophet (Allah bless him and give him peace) said,

"He who settles disagreements between people to bring about good or says something commendable is not a liar."

This much is related by both Bukhari and Muslim, with Muslim's version recording that Umm Kulthum added,

"I did not hear him permit untruth in anything people say, except for three things: war, settling disagreements, and a man talking with his wife or she with him (in smoothing over divergences)."

This is an explicit statement that lying is sometimes permissible for a given interest, scholars having established criteria defining what types of it are lawful. The best analysis of it I have seen is by Imam Abu Hamid Ghazali, who says: "Speaking is a means to achieve objectives. If a praiseworthy aim is attainable through both telling the truth and lying, it is unlawful to accomplish through lying because there is no need for it. When it is possible to achieve such an aim by lying but not by telling the truth, it is permissible to lie if attaining the goal is permissible (N: i.e. when the pupose of lying is to circumvent someone who is preventing one from doing something permissible), and obligatory to lie if the goal is obligatory. When, for example, one is concealing a Muslim from an oppressor who asks where he is, it is obligatory to lie about his being hidden. Or when a person deposits an article with one for safekeeping and an oppressor wanting to appropriate it inquires about it, it is obligatory to lie about having concealed it, for if one informs him about the article and he then seizes it, one is financially liable (A: to the owner) to cover the article's cost. Whether the purpose is war, settling a disagreement, or gaining the sympathy of a victim legally entitled to retaliate against one so that he will forbear to do so; it is not unlawful to lie when any of these aims can only be attained through lying.
But it is religiously more precautionary (def: c6.5) in all such cases to employ words that give a misleading impression, meaning to intend by one's words something that is literally true, in respect to which one is not lying (def: rlU.2), while the outward purport of the words deceives the hearer, though even if one does not have such an intentionand merely lies without intending anything else, it is not unlawful in the above circumstances.
„This is true of every expression connected with a legitimating desired end, whether one's own or another's. An example of a legitimating end of one's own is when an oppressor intending to appropriate one's property inquires about it, in which case one may deny it. Or if a ruler asks one about a wicked act one has committed that is solely betwecn oneself and Allah Most High (N: i.e. it does not concern the rights of another), in which case one is entitled to disclaim it, such as by saying, 'l did not commit fornication,` or 'I did not drink.' There are many well known hadiths in which those who admitted they deserved punishment were given prompting (A: by the Prophet (Allah bless him and give him peace)) to retract their confessions. An example of a legitimating desired end of another is when one is asked about another's secret and one disacknowledges it. And so on. One should compare the bad consequences entailed by lying to those entailed by telling the truth, and if the consequences of telling the truth are more damaging, one is entitled to lie, though if the reverse is true or if one does not know which entails more damage, then lying is unlawful.
Whenever lying is permissible, if the factor which permits it is a desired end of one's own, it is recom-
mended not to lie, but when the factor that permits it is the desired end of another, it is not lawful to infringe upon his rights. Strictness (as opposed to the above dispensations (rukhsa, def: c6.2)) is to forgo lying in every case where it is not legally obligatory."


zur ganz gewöhnlichen Täuschung:
GIVING A MISLEADING IMPRESSION

Giving a misleading impression is among the most important topics, being frequently met with and often abused. It befits us to examine the matter closely, and whoever learns of it should reflect upon it and apply it. Having previously mentioned that lying is severely prohibited, and the danger that exists in saying something without any particular intention, what follows below shows a safe alternative to these.

Giving a misleading impression means to utter an expression that ostensibly implies one meaning, while intending a different meaning the expression may also have, one that contradicts the ostensive purport. It is a kind of deception.
(It often takes the form of the speaker intending a specific referent while the hearer understands a more general one, as when a person asks a householder, "Is So-and-so here?" to which the householder, intending the space between himself and the questioner rather than the space inside the house, replies, "He is not here.")

Scholars say that there is no harm in giving a misleading impression if required by an interest countenanced by Sacred Law that is more important than not misleading the person being addressed, or if there is a pressing need which could not otherwise be fulfilled except through lying. When neither of these is the case, giving a misleading impression is offensive though not unlawful unless used as a means for wrongful gain or suppressing another's right, in which case it becomes unlawful. The above determine its permissibility. As for the hadith evidence, some of which permits it and some of which does not, it is to be interpreted in the light of the above criteria.
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Jihadwatch: American Muslim writer: Islam rejects lying and deception in all forms, except when it doesn't
Hamas: Wir als Muslime dürfen lügen

PI: Anleitung zum Betrug

Jihadwatch: Raymond Ibrahim: "Islam's Doctrines of Deception"

 

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