15 Mai 2008

Vernunft

Der Koran ist die Offenbarung Allahs und darum der Ausdruck der Vernunft. Was dem Koran widerspricht, kann nicht vernünftig sein. Dass der Mensch etwas unabhängig von Religion vernünftig ansehen kann, ist nicht denkbar. Dass der Mensch die Religion einer Analyse unterzieht und dabei womöglich zum Schluss kommt, die eine oder andere Aussage der untersuchten Religion widerspreche der Vernunft, der spinnt. Der ist entweder ein Kafir oder ein Apostat.

Wer zum Beispiel sagt, die Todesstrafe für Apostaten sei unvernünftig, der widerspricht damit dem Koran und verdient den Tod. Der Koran ist Vernunft.


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Von Vernunft geprägte Gesetze: klickmich
Die gemeinsame Erklärung von Papst und Iranischen Geistlichen: klickmich

24 April 2008

Diskurs und Erkenntnis

In einer Diskussion, in der ich wieder einmal die Unklarheiten eines Islamvertreters untersuche, und dafür von einem islamischen Teilnehmer gründlich Haue kriege

Sie sollten nicht mit Worten, die Sie im Grunde nicht verstehen, über Sachen reden, die Sie nicht verstehen. Es fällt auf, auch wenn Sie es nicht mitbekommen.

überlegt sich dann ein anderer Teilnehmer
Wenn man sich erstmal eine Stunde dafür rechtfertigen muss, weil man Kritik übt (Taktik Stufe 3), dann stellt sich doch die Frage, ob man seine Zeit nicht produktiver verbringen kann.

Ich denke aber nicht, dass die Zeit verloren ist.

Ich sehe das sportlich.

Nicht dass ich solche Leute zu überzeugen glaubte - sie bieten aber zum einen Übungsmaterial zur Argumentation und Analyse, und zum anderen demonstrieren sie die Mechanismen in ihren Ganglien.

Ohne solches Schattenboxen hätte ich manche Erkenntnis über den Islam und seine Wirkung nie gehabt. Auch hätte ich nie herausgefunden, warum die Entwicklung im Westen in den letzten 1000 Jahren so positiv verlaufen ist.

Oder hätten Sie gewusst,
  • dass der redliche Diskurs der Wahrheitfindung im Diskurs im Mittelalter ausgearbeitet wurde? Dass man vorher - wie das die Islamvertreter immer noch tun - gerne einen Beweis mit vorgegebenem Ergebnis führte?
  • Dass das Trivium und Quadrivium von Boethius durch die Kirchen über Europa ausgebreitet wurde und zum gesteigerten Interesse an Aristoteles führte - was dann zu Reisen zu den Bibliotheken von Byzanz und Toledo führte?
  • Dass es die westliche Rechts-Erfindung der Körperschaft war - Universitas - die zu den unabhängigen Universitäten und zur freien Forschung führte, aber eben auch zu den Firmen, der Basis also unserer Form der Wirtschaft, und damit der Basis unserer Ökonomie.
  • Dass das Kirchenrecht, basierend auf dem strukturierten römischen Recht, die Basis für unser systematisches Recht und die Basis für den Gedanken eines Staates im modernen Sinn war?
  • Dass seit dem Mittelalter die Kirche die Vernunft als Eigenschaft Gottes ansieht, was heisst, dass die Welt vernünftig gestaltet ist, was heisst, dass man erforschen kann, wie sie funktioniert, was die Naturwissenschaften drastisch befördert hat? (.. und die Renaissance zur Folge hatte)


Ich bin den Vertretern des Islams dankbar für den Impuls, mehr über die Entwicklung von Religion, Geist und Wirtschaft zu lernen, und die geistigen Voraussetzungen dafür besser zu verstehen.

Mit dem Denken, das aus dem Islam resultiert, wo das Ergebnis jeder Untersuchung eh feststeht, wo Allahs Wort über der Vernunft und über der Erkenntnis steht, mit diesem islamischen Denken sind all die Errungenschaften der heutigen Zeit - von Wissenschaft und Technik bis Menschenrechte - nicht möglich.

Comical Ali zum Beispiel, der Informations-Minister aus Bagdad, der noch vom Sieg sprach, als man die amerikanischen Panzer vor ihm durchrollen sah - diese Witzfigur mit seiner Realitätsverweigerung hat einen kulturellen Grund - basiert in der islamischen Denkweise.

Dank Comical Ali & Co. weiss ich nun fundiert: Der Westen - alles was sie voller Neid angreifen und hassen an dem, was sie Westen nennen - dieser Westen ist schlicht cool.

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Quelle erstes Zitat
Quelle zweites Zitat

Lektüre für Interessierte:
Michael Mitterauer: Warum Europa. Mittelalterliche Grundlagen eines Sonderwegs
Toby E.Huff: The Rise of Early Modern Science
Edward Grant: Foundations of Modern Science in the Middle Ages
Siedler Geschichte Europas - Christen, Juden, Muselmanen

"Beitrag des Islam zur Entwicklung der abendländischen Kultur": Null. klickmich oder mich
Der Westen schuldet dem Islam nichts: klickmich
Islam, die Griechen und die wissenschaftliche Revolution: klickmich

21 April 2008

Beute

Seit zwei Jahren versuche ich mit diesem Blog, die Verstellungen aufzudecken, die von Vertretern des Islams kommen, seit zwei Jahren versuche ich, die Denkweise und die Motivation dahinter zu verstehen.

Am Anfang des Blogs war ich erstaunt, dass es sowas überhaupt gab, und unter dem Mantel einer Religion gab. Nach einem Jahr glaubte ich zu verstehen, dass Gewalt und Lüge Teil dieser Lehre sind, und sich gegenseitig bedingen, aber die Motivation habe ich letztlich nicht begriffen.

Ich fand keine positive Botschaft in dieser Lehre, ich fand nichts, das der Agape, dem wohlwollenden Zugehen auf den Anderen entspricht, das im Christentum steckt und in anderen Religionen, und das in den Menschenrechten mündet. Ich fand nichts, das Vertrauen begründet, das Zusammenleben aller Menschen erträglicher macht. Ich fand nichts, das ein Mensch ehrlich vertreten kann.

Bis jetzt. Jetzt fand ich das rationale Fundament dieser Lehre, und es hatte immer schon vor mir gelegen, seit ich den Koran gelesen hatte. Ich nahm es bloss nicht wahr.

Das rationale Fundament liegt in der Sure 8, Vers 41 (1)

Und ihr müsst wissen: Wenn ihr irgendwelche Beute macht, gehört der fünfte Teil davon Gott und dem Gesandten und den Verwandten, den Waisen, den Armen und dem der unterwegs ist. (2)

Beute machen ist also rechtens, und der oberste Vertreter des Islams, der erreichbar ist, bekommt jeweils 20% davon. Wo andere Lehren predigen, dass man mit seiner Hände Arbeit und im Schweisse seines Angesichtes der Erde das Brot abringen soll, da hat man es im Islam ganz einfach: Man nimmt alles, was man braucht, denen ab, die im Schweisse ihres Angesichtes arbeiten. Einzige Bedingung: Der Chef kriegt 20%.

Da lohnt es sich, Mohammed zu sein, oder sein Verwandter oder Vertreter. Da lohnt es sich "Geistlicher" zu sein. Der Rubel rollt einem zu, nach jedem Überfall, nach jedem Krieg, nach jedem Abziehen. Und damit alle mitmachen, fallen auch noch Krumen für die Armen ab, Zakat genannt, "Almosen".

Um Beute zu machen, braucht es Gewalt. Beutezüge durchzuführen braucht es Gewalt. Oder, sofern die Opfer schon wissen, was auf sie zukommt, die Androhung von Gewalt.

Das als Religion darzustellen bedarf es der Lüge. Der Lüge, die man wo nötig mit Gewalt durchsetzt. Islam heisst Frieden, oder haben Sie das noch nicht verstanden?

Das Ganze ist sachlich und rational begründet:

Beute. Die motiviert seit Jahrhunderten. Zu 100 Prozent.


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(1) In der Übersetzung von Rudi Paret. Bei Max Henning ist es Sure 8, Vers 42

(2) Bei Paret steht dann noch die erläuternde Ergänzung
(oder: dem, der dem Weg (Gottes) gefolgt (und dadurch in Not gekommen) ist).

Das muss man etwas auseinanderdröseln:
Streben auf dem Wege Gottes ist Jihad. Wer also wegen Jihad Geld braucht, hat ein Recht darauf, und das Geld kommt am besten aus der Beute.
Damit ist der Kreislauf begründet: Jihad ist Beutemachen, damit man Geld hat, Jihad zu machen, damit man Geld hat, damit man Jihad machen kann. Ein perpetuum mobile, dem Kapitalismus hoch überlegen: Wozu arbeiten, wozu Mehrwert schaffen, wenn der Mehrwert einem vor die Gewehrmündung läuft?


Billigheimer 20%: klickmich

Gudrun Eussner zu Piraten, Verträgen und Beute: klickmich

Einer, der die Vernunft entdeckte: klickmich

Kriegsreligion? klickmich

29 März 2008

Wörter 5

Nachdem sich sogar der Menschenrechtsrat der UNO mit der Meinungsfreiheit und ihren Grenzen beschäftigt (1), hier ein paar Übersetzungen zu diesem Thema:

Wenn Islam-Funktionäre klagen über:

... dann meinen sie:

Diffamation von Religion

Islamkritik

Rassismus

Islamkritik

Beleidigung

Islamkritik

Kränkung

Islamkritik

Hass

Islamkritik

Hasspropaganda

Islamkritik

Hetze

Islamkritik

Provokation

Islamkritik

Grenze der Meinungsfreiheit

Islamkritik

Verantwortungslosigkeit

Islamkritik

Ignoranz

Islamkritik

Stereotypisiserung

Islamkritik

Herabwürdigung

Islamkritik

Diskriminierung

Islamkritik

Intoleranz

Islamkritik

Blasphemie

Islamkritik




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(1) Der Menschenrechtsrat der UNO will Meinungsfreiheit verbieten: klickmich

Schmankerl: The List of Things That Offend Muslims: klickmich

28 März 2008

Provokation

Die Taufe des italienischen Journalisten Magdi Allam wurde von muslimischer Seite als „provokanter Akt“ bezeichnet (1). Die Buddhisten, Shintoisten und Polytheisten haben bisher bei Taufen von Leuten aus ihren Reihen kein Aufhebens gemacht. Keine Taufe war eine Provokation.

Was ist anders mit der Taufe eines Muslims durch den Papst?

Solange ein Muslim diskret getauft wird, kann die muslimische Welt das ignorieren - ausser, es kommt an die Öffentlichkeit. Kommt es an die Öffentlichkeit, dann hat die muslimische Welt die Möglichkeit, den Apostaten für verrückt zu erklären, ihn zur Umkehr zu zwingen per Drohung, oder ihn zu bestrafen - in Saudi-Arabien, Jemen und de facto in anderen Ländern durch den Tod.

Wenn nun der Papst einen Muslim tauft, dann kommt der Islam in die Zwickmühle: Er kann den Konvertiten nicht umbringen, ohne als gewalttätig dazustehen. Wenn dann der Apostat noch sagt, der Islam sei gewalttätig und darum habe er den Islam verlassen, dann wird der Islam beleidigt - weil man den Islam nicht als gewalttätig bezeichnen darf (darauf steht auch der Tod).

So muss der Islam in grausamer Weise hinnehmen, dass einer weggeht, die Wahrheit über die Lehre sagt. Und dann wird das noch so gemacht, dass man nicht wegsehen kann, weil es auf allen Kanälen gesendet und in allen Zeitungen gedruckt wird. es lässt sich einfach nicht unter den Teppich wischen. Und umbringen kann man ihn auch nicht einfach so, weil dann die ganze Welt sieht, dass der Kritiker recht hatte.

Dem Islam sind die Hände gebunden, und das ist absolut unerträglich, wo doch der Islam über allem steht. Das ist eine Frechheit. Das ist eine Herabsetzung des Islams.

Das ist eine Provokation.


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(1) kath.net 27.3.2008 klickmich, domradio.de 27.3.2008 klickmich

26 März 2008

Nebelfrei

Aus Magdi Allam, dem italienischen Redaktor islamischen Glauens, wurde am Ostersonntag 2008 Magdi Cristiano Allam, ein Christ. Er hat für sich den Nebel gelichtet und in einem Brief an den Chefredaktor des Corriere della Sera seine Entscheidung erklärt.

Gestern Abend bin ich zum christlichen katholischen Glauben übergetreten und habe meinen bisherigen islamischen Glauben abgelegt. So hat, Gott sei Dank, eine lange Zeit des Bedenkens zu einem guten Ende geführt, eine Zeit, die ich mit Freude und Leiden erlebt habe, zwischen intimer und tiefer Reflektion und bewusster und deutlicher Äußerung.


Da hat er auch klare Worte für den Islam:
So hat sich mein Geist befreit vom Dunkel einer Ideologie, die Lüge und Heuchelei legitimiert, den gewaltsamen Tod, der zu Mord und Selbstmord verführt, die blinde Unterwerfung und die Tyrannei

Und weiter:
Ich musste zur Kenntnis nehmen, dass, jenseits des Umstandes, dass weltweit Extremisten und islamische Terroristen Oberhand gewinnen, die Wurzel des Übels in einem Islam verwurzelt ist, der physisch zerstörerisch und historisch konfliktbeladen ist.

Der ganze Text ist hier: klickmich

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Siehe auch hier
und hier

Interview mit Magdi Allam: "Der Westen ist ein schwacher Gegner" : klickmich

20 März 2008

Rassismus

Da haben wir's, der Rassismus steigt an. Jedenfalls ist das die Meinung von Doudou Diène, dem UNO-Berichterstatter über Rassismus (1). Der hat ja früher schon herausgefunden, dass Deutschland ein schlechtes Schulsystem hat, dass in der Schweiz der Rassismus grassiert, und dass der Papst sich falsch verhalten hat (2).

Nun erkennt er also, dass der Rassismus ansteigt, und zwar mit Rückendeckung der Politik.

Der Kampf gegen Rassismus pralle gegen den Widerstand der Politik. Rassismus und Xenophobie würden zunehmend demokratisch legitimiert, sagte Doudou Diène bei der Präsentation seines Berichts in Genf.

Eigenartig: Rassismus, demokratisch legitimiert? Wo Demokratie und Menschenrechte nicht zu trennen sind - dort, wo Demokratie den Namen verdient.
[..] Religionsfragen, vor allem bezüglich des Islam, würden verstärkt unter dem Aspekt der Sicherheit behandelt.

Islam? Sicherheit? Wir kommen der Sache näher.
Das Recht auf freie Meinungsäusserung werde instrumentalisiert, um rassistische Äusserungen zu legitimieren.

Wo haben wir das schon gehört? Richtig, im Zusammenhang mit den Mohammed-Karikaturen und im Vorfeld des Filmes von Geert Wilders. Und natürlich in jeder kritischen Diskussion über den Islam.

Die Sache klärt sich: Rassismus heisst bei Doudou Diène nicht das, was wir darunter verstehen.

Rassismus heisst Islamkritik. Auf Nebeldeutsch jedenfalls.

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(1) UNO-Berichterstatter: Rassismus bricht wieder aus, baz.ch 19.3.2008: klickmich
(2) Doudou Dada: klickmich

 

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